Hintergrundinformationen zu Portugal

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Vermutlich sind ab dem 2. Jahrtausend vor Christus die Iberer von Nordafrika auf die Halbinsel eingewandert.

Nach dem 1. Jahrtausend haben Phönizier Niederlassungen an der portugiesischen Küste gegründet. Ab dem Jahr 700 haben sich keltische Stämme hier angesiedelt. Diese verschmolzen in den folgenden Jahrhunderten mit den Iberern zu den Keltiberern. Weiter vermischten sich diese mit anderen Ureinwohnern, wie den Ligurern im Süden. Ungefähr 30 keltiberische Stämme, von den Römern Lusitanier genannt, liessen sich im Norden des heutigen Portugal nieder. Ab dem Jahr 500 v. Chr. haben auch Griechen Handelsniederlassungen an der Küste gegründet.

Infolge der Punischen Kriege (Rom - Karthago; 264 - 241 v. Chr., 218 - 201 v. Chr., 149 - 146 v. Chr.) - begann Rom die iberische Halbinsel zu erobern. Nach 201 v. Chr. teilten die Römer die Halbinsel in Hispania Ulterior (Südwesten) und Hispania Citerior (Nordosten). Erst nach dem Keltiberischen Krieg (197 - 179 v. Chr.) viel Lusitanien an Hispania Ulterior.

Zwischen 147 und 139 v. Chr. gab es starken Wiederstand gegen die Römer. Dieser endete mit der Ermordung von Viriathus. 27 v. Chr. teilte Augustus Hispania Ulterior in die Provinzen Baetica (ungefähr das heutige Andalusien) und Lusitanien. Lusitanien umfasste alle südlich des Douro gelegenen Gebiete Portugals und die spanische Landschaft Extremadura und die heutige spanische Provinz Salamanca. Hauptstadt der Provinz wurde Augusta Emerita (Merida).

Es wurden diverse Städte gefördert: Bracara Augusta (Braga), Portus Cale (Porto), Aeminium (Coimbra), Conimbriga (Condeixa-a-Velha), Olisipo/Felicitas Iulia (Lissabon), Pax Iulia (Beja) und Scallabis (Santarém).

Dier römische Zeit ging mit der Völkerwandung unter. Im Jahr 411 kamen die Sueben, Vandalen und Alanen nach Lusitanien. Kurz danach folge die Herrschaft der Westgoten.

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