Splügenpass

01.09.2005, Splügenpass

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Die Hinweise, dass dieser Pass in römischer Zeit begangen wurde, sind spärlich: Ein Eisenbarrenfund vom Splügenpass und eine Münze in Splügen.

Bei Strabo und Claudius Ptolemaeus erscheint Adulas als Beschreibung eines nördlichsten oder östlichsten Punktes der Nordwestgrenze Italiens. Es gibt Annahmen, dass damit das Gotthardmassiv im weitesten Sinn gemeint ist. Eine andere Theorie meint jedoch, dass es sich dabei um den Splügenpass handelt.

Auf der Tabula Peutingeriana (eine Mittelalterliche Abschrift einer Spätantiken Karte) erscheint der Name Cunu Aureu (goldhaltiger Felsvorsprung). Damit könnte die Passhöhe gemeint sein.

Bis heute wurden offensichtlich keine Wegspuren aus römischer Zeit gefunden. Einzelne mit Steinplatten ausgelegte Wegabschnitte sind jedoch neuzeitlich. Trotzdem ist eine Begehung in römischer Zeit wohl mit Sicherheit anzunehmen.

Das der San Bernardino begannen wurde, ist noch eindeutiger durch Funde belegt: Siedlungs- und Grabreste von Roveredo-Tre Pilastri, Castaneda, Sta. Maria in Calanca und Mesocco.

Für beide Routen sprechen weitere Funde: Siedlungsreste und Münzfunde von Andeer und Zillis (separat beschrieben), Münzfund von Donath, Einzelfunde von Cazis, diverse Münzen und Kleinfunde aus Scharans, Paspels (separt beschrieben), Tomils, Rothenbrunnen und Rhäzüns. Grabfunden von Bonaduz (separat beschrieben) und Tamins.

Kurzbeschreibung:

Was ja/nein Bemerkung
Im Gelände Sichtbar Nein  
Informationstafel Nein  
- mit Detailinformationen -  
- mit Skizze(n) -  
Beschilderung Nein  
Schutzbau Nein  
Immer zugänglich Ja  
Temporär freigelegt / temporäre Ausstellung Nein  
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