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Cornelia Veneria Pompeianorum

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Forum

Pompeji ist wohl die bekannteste Stadt, welche 79 nChr. vom Vesuv verschüttet wurde. Dies liegt sicher auch daran, dass dieses Gebiet später nicht überbaut wurde und somit die ganze Stadt freigelegt werden kann, bzw. dies bereits zu 4/5 geschehen ist.

Interessant an diesem Ort sind nicht einzelne Bauwerke, sondern der ganze Zusammenhang. Abgesehen von Ostia kann man sich wohl nirgends ein so gutes Bild über eine römische Stadt machen.

Die Häuser sind bis zu einigen Metern Höhe erhalten. Man läuft durch die originalen Strassen und sieht auf beiden Seiten ein Häusermeer. Diese Wohnungen sind vielfach bis zum ersten Stock erhalten. Irgendwo im zweiten Stock hört die Mauer dann auf. Dies reicht jedoch zu einem ganz anderen Eindruck, als bei den üblicherweise nur angedeuteten Grundmauern.

Selbstverständlich gewinnt man auch einen ausgezeichneten Einblick über das römische Leben. Neben den Wandmalereien und anderen Ausstattungen der Häuser fallen die vielen Tempel auf. Ebenfalls sehr viele Thermen sind vorhanden.

Andere öffentliche Bauten sind das Theater, ein Odeon, das Amphitheater, die Palästra, das Forum und die Basilika. Es gibt sicher Orte, wo diese Bauten besser und eindrücklicher erhalten sind. Jedoch auch hier gilt, dass der Zusammenhang, bzw. die örtliche Lage in der Stadt, viel besser erkannt werden kann. Eben weil die anderen Gebäude auch zu sehen sind. Zudem stört kein moderner Bau das Gesamtbild..

Vor den Stadttoren - insbesondere dem Nocera Tor - sind viele Nekropolen zu sehen. Von den Grabmonumenten sind auch einige Details - wie Statuen - erhalten.

Weniger bekannt dürfte sein, dass die Stadt bei einem schweren Erdbeben 62 nChr. grosse Schäden erlitt. Beim Ausbruch des Vesuvs waren diese noch nicht vollständig behoben. Im weiteren wurde der Ort durch Bimsstein zugedeckt. Diese Deckschicht ist nicht sehr hart, somit wurde die Stadt noch in römischer Zeit geplündert, letztmals zur Zeit Alexander Severus (208 - 235 nChr.). Danach wurde es ruhig, bis zu Entdeckung im 16. Jahrhundert.

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