Samstag, 26.08.2000 - Augusta Raurica, Basel Landschaft

Bei Augusta Raurica handelt es sich um ein der drei Koloniestädte in der Schweiz (neben Aventicum und Iulia Equestris). Selbst erstgenannte hat nicht so viele Überreste aufzuweisen. Ich werde deshalb noch ein zweites Mal hingehen und den Rest aufsuchen.

Ausser einem Gewerbehaus, welches auf dem Gebiet des heutigen Kaiseraugst liegt, sind alle sichtbaren Bauten auf dem Gebiet des heutigen Augst. Die Überreste in Kaiseraugst stammen vom späteren Castrum Rauracense.

Zu den Bildern:

Beim Gewerbehaus handelt es sich um eine Fullonica und eine Taberna. Von der Basilika ist heute nicht mehr viel zu sehen. Von der Curia und insbesondere dem darunter liegenden Lagerraum jedoch schon mehr. In der Nähe des Forums wurde die Hypokaustanlage eine Tricliniums rekonstruiert. Von der Basilika ist heute nicht mehr viel zu sehen. Von der Curia und insbesondere dem darunter liegenden Lagerraum jedoch schon mehr. In der Nähe des Forums wurde die Hypokaustanlage eine Tricliniums rekonstruiert. Das Theater und der Schönbühltempel bildeten eine bauliche Einheit. Anstelle des Tempels bestand früher ein Tempelbezirk mit gallorömischen Umgangstempeln. Vor dem Theater lag eine Taberna. In der Grienmatt liegt ein Tempel, dessen Zweck bis heute nicht klar gedeutet werden konnte.

Vom Amphitheater sind die Entlastungsbogen der Zugangsrampen, die Arena, einige Sitzstufen und ein Carcer zu sehen. Ausserhalb des Ortes wurde eine Wasserleitung konserviert.Anstelle der Zentralthermen bestand vorher ein Haus. Dessen Keller kann man heute besichtigen. Im weiteren ist die Kloake der Thermen begehbar.

Im Museum besteht eine Ausstellung über das alltägliche Leben im römischen Reich. Beim Anbau handelt es sich um einen Rekonstruktionsversuch eines römischen Hauses.